Die Geschichte

Entstehung

Gründungsdatum 11.02.08

Nachdem dreimal hintereinander die Kapelle für den Kerbeumzug kurzfristig abgesagt hatte kam man auf die Idee, statt „Dicke-Backen-Musik“ könnte doch eine Samba-Band eingesetzt werden. Doch die aufgerufenen Preise sprengten unser Budget. 

Kurzum: das machen wir selbst! 

Auf alten Speisereimern und wenig professionellen Instrumenten erklangen die ersten Töne. Vereinzelt wurden sogar Trommelworkshops besucht. In dieser Zeit half uns Oliver Bach den produzierten Lärm in hörbare Melodien umzusetzen. Regelmäßig wurde sich getroffen, sodass man bald den Eindruck einer Männerselbsthilfegruppe bekam („Wie trommeln? Ich dachte wir reden erstmal“) Passende Showeffekte, wie z.B. einen Pfau aus dem Opel Zoo klauen und sich auf den Rücken binden wurden diskutiert. Aktuell überlegt man sich eine Patenschaft für ein solches Tier zu übernehmen.

 

Grundbestandteil für einen erfolgreichen Samba war und ist das Trommelwasser und durfte bei keiner Trainingseinheit fehlen! Der Saft der Rhythmus schenkt!

 

Nun war es soweit der erste öffentliche Auftritt am Kerbeumzug 2008 in Neuenhain wurde bestritten, mit noch gewagtem Outfit, jedoch mit Erfolg gekrönt. Samba-Mehlsäcke

Nach der Kerb

Nach der Kerb wurden neue Mitglieder rekrutiert und der Instrumenten Pool um das 5fache erweitert. Unter professioneller Leitung von Marc-Phillip Buderus traf man sich zu regelmäßigen Trainingseinheiten in unserem Trommel-Drom in der Guten Quelle von Ernst Windecker.

Heilig Abend auf dem Feldberg

Um unser nach der Kerb angeeignetes Können auf die Probe zu stellen, suchten wir erneut einen Auftritt vor Publikum. Mit kostengünstigen Nikolaus Kostümen wurde der höchste Berg des Taunus am 24.12 erobert. 

Bewaffnet mit der Wurstsporttasche, Trommelwasser und Instrumenten waren wir mit dabei

wenn sich Motorräder, Traktoren, Einachsern und andere skurrile Fahrzeuge treffen. 

Ausschnitt aus dem Presseartikel

 

[…]"Das ist das Highlight des Jahres"[...]Und die zwölf Samba-Jünger aus Neuenhain, die sich aus den Alt-Kerbeburschen rekrutieren, steuerten ihren Anteil bei, denn sie hatten ihre verschiedenen Percussion-Instrumente mitgebracht. 

Passend zum Anlass hatten sie sich in Weihnachtsmann-Kostüme gewandet und sich entsprechend in "Samba-Claus" umgetauft. Mit ihren heißen Rhythmen wärmten sie die durchgefrorenen Besucher auf[…]

 

Aus dem Usinger Anzeiger 29.12.08

 

Nach knapp 1,5 Stunden, einem Interview mit einer regionalen Zeitung, sowie häufigen „Zugabe“ Rufen ging es mit einem Letzten Getöse wieder bergab in Richtung Heimat. Während der Nachbesprechung im Aprés Ski Zelt zur Guten Quelle, waren wir uns alle einig: "Fasching kann kommen"

Hierzu wurde an einem Sonntagmittag extra ein Trommel-Workshop einberufen um sich ganz auf den Samba Rhythmus zu konzentrieren.  

Mit der Unterstützung von Frank, dem Trainer der Mainzer Samba-Gruppe Boiada ging es daran unsere Technik zu verfeinern und unser Programm für die Faschingssitzungen aufzustellen. Noch nicht warmgespielt wurde diese Übungsstunde zu unserer ersten, die von der Polizei aufgenommen wurde, was in den Sambakreisen anscheinend zum guten Ton gehört. 

Kurzfristig wechselten wir die Lokalität und nach sechsstündigem Lernen und einem berauschendem Finale waren wir einen großen Schritt in unserem Können weiter.

„Lautstark und beeindruckend war der 1. Auftritt dieser gestandenen Männer, die mit Trommel, Pauken, Pfeifen und Rasseln einen Ohren betäubenden aber gut verträglichen eigenen Sound hervorbrachten“ so beschrieb eine “seriöse“ Zeitung unseren Faschingssamba.

 

Die Auftritte auf den Faschingssitzungen waren ein voller Erfolg und verschafften uns sogar den ersten erwünschten Fremdauftritt in Oberstedten.

 

Die Rhythmen wurden schneller, die Instrumente stetig besser, Reflexe perfektioniert und unser Terminkalender immer voller…